Stefan Michaelis


Try - Fail - Evolve - Repeat

Home

Willkommen in meinem Online-Zuhause. Dies ist meine private Webseite, entstanden aus Spaß am Experiment, gebaut und editiert von mir. Die Seite dient einfach zur Information von Freunden und Kontakten, oder denjenigen, die ich noch nicht kenne, die aber ähnliche Interessen teilen. Schauen Sie sich um, wenige Minuten reichen schon.

Eine persönliche Webseite öffnet immer einen Teil seiner selbst; ein wenig wie Besuch in der eigenen Wohnung. Und so wie jede Wohnung nach dem eigenen Geschmack eingerichtet ist, so findet sich auch in jeder Webseite der eigene Stil. In den 90er-Jahren kam irgendwann die Bewegung auf, dass jeder seine Homepage besitzen musste. Warum sollte sich dies geändert haben? Ok, vielleicht inzwischen ohne blinkenden Text und animierte Gifs.

Wer bin ich?

Geboren am nördlichen Rand von Nordrheinwestfalen und aufgewachsen im Ruhrgebiet. Studiert habe ich Ingenieur-Informatik an der Technischen Universität Dortmund und bin dann anschließend für eine Zeit lang dort geblieben. Derzeit lebe ich mit meiner Frau in Herten im Ruhrgebiet.

Wer Herten nicht kennt: Die Stadt hat sich im Strukturwandel ihr eigenes, neues Profil gegeben und ist Heimat der ehemaligen Zeche Ewald, inzwischen Ort vieler Veranstaltungen, und des Himmelsobservatoriums als weithin sichtbarer Landmarke in der Region.

Was mache ich?

Im Rückblick stelle ich fest, dass immer wieder ein paar Punkte auftreten, die meine Interessen, Studienwahl und letztendlich Arbeit geprägt haben. Technologie und technische Entwicklung waren für mich schon immer interessant. Einer der einflussreichsten (beeinflussendsten) Spielfilme in meiner Jugend war TRON. Im Abschnitt Projekte befindet sich ein wenig mehr zu den Leidenschaften, die daraus entstanden sind: Mustererkennung, Telekommunikation und eingebettete Systeme. Letztendlich beschreibt der folgende Abschnitt zur Motivation die grundlegenden Triebfedern, die es überhaupt erst ausmachen, sich mit einem Thema zu beschäftigen.

Derzeit arbeite ich in Dortmund in der Forschungsprojektleitung mit dem Ziel, Mustererkennung und Data Mining in und für eingebettete Systeme zu verbessern.

Motivation

Motivation ist die Triebfeder, die uns jeden Tag antreibt und uns die gesteckten Ziele erreichen lässt. Für jeden mag die grundlegende Motivation eine andere sein. Was aber bei mir wirklich Resonanz ausgelöst hat, waren die grundlegenden Faktoren nach einem Vortrag des Autors Daniel Pink: Unabhängigkeit, Können und Zielsetzung.

Unabhängigkeit: Der Wunsch, sein Leben und seine Arbeit selbst bestimmen zu können. Management und Führung ist demnach nicht die genaue Vorgabe jedes einzelnen Schrittes, sondern die Möglichkeit zu geben, eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Das Ergebnis sind unkonventionelle, neue Ideen und Lösungsansätze, die ansonsten im Tagesgeschäft nicht entstanden wären.

Können: Das Streben nach ständiger Verbesserung und Perfektion. Dieser Punkt motiviert Freizeitbeschäftigungen wie das Erlernen von Musikinstrumenten. Üben verbessert das eigene Können, ohne dass der Musiker dafür bezahlt wird. Ähnliches gilt für viele Entwickler von Open Source-Software: Das befriedigende Gefühl, etwas erreicht und gelernt zu haben.

Zielsetzung: Das Gefühl, einen wertvollen Beitrag zu leisten und auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Hierzu gehören Vision und Leitbild, für die Firma und für das eigene Leben. Planlosigkeit wertet Arbeit und Ergebnisse ab, Motivation dagegen ist die Möglichkeit, etwas bewegen zu können und Teil des Wegs zum Ziel zu sein.

Übrigens: Es ist nicht so, dass Geld keine Rolle spielen würde. Es sollte nur so viel sein, dass keine ständigen Sorgen über Geld gewälzt werden müssen. Wie viel das ist liegt bei jedem selbst. Aber Geld alleine ist in den meisten Fällen kein dauerhafter Motivator.

Ein Punkt fehlt allerdings doch noch in dieser Liste: Lehre. Der Vermittlung von Wissen und die Weitergabe des eigenen Könnens kann sogar alle drei übrigen Punkte gemeinsam erfüllen.

Im Grunde genommen liegt den meisten Menschen doch im Leben daran, wenigstens eine kleine Delle im Universum zu hinterlassen. Wie und wo ist der schwierige Part.